Seitan – Fleischalternative aus Getreidemehl

Bei vielen Fleischalternativen dient Soja als Grundlage, dies ist bei Seitan nicht der Fall, der proteinreiche Fleischersatz ist nämlich sozusagen aus reinem Gluten, daher jedoch für einige Leute unverträglich. Die ursprüngliche Idee des Seitans stammt, wie bei vielen derartigen Produkten, aus Asien, wo es damals von buddhistischen Mönchen erfunden und „mian-jin“ genannt wurde. In der Form, in der wir es heute kaufen können, gibt es Seitan jedoch erst seit den 1960er Jahren. Erstaunlicherweise verfügt es über mehr Proteine als herkömmliches Rindfleisch, wobei es reich an Eiweiß ist und gleichzeitig kaum Fett und Cholesterin enthält. Zudem ist es sehr reich an Eisen.

Im Folgenden eine kurze Beschreibung dazu, wie ihr euch Seitan zuhause selbst zubereiten könnt:

Auf das Kilogramm Getreidemehl kommen in etwa 750ml Wasser. Den Teig ordentlich durchkneten und in einem Sieb in einer Schüssel baden und mindestens zwei Stunden lang bedeckt halten.  Nun muss die Stärke ausgewaschen werden. Dafür musst du erstmal das Wasser erneuern und dann weiterhin ordentlich kneten, wobei die Stärke dem Teig entweichen kann. Das Wasser nach und nach austauschen, mal warm, mal kalt, bis es sich letztendlich nicht mehr trübt.

Nun musst du den Klumpen herausnehmen und in einem Küchentuch ordentlich entwässern. Jetzt ist der Teig bereit geformt zu werden. Zuletzt muss er in einem Sud (gewürzt) bei starker Hitze eine halbe Stunde lang aufgekocht werden. Anschließend abtropfen lassen und schon kann er in Stücke geschnitten werden.

Noch etwas Würze hinzu, je nach Geschmack, und schon ist der Seitan verzehrbereit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *